Erichson P.I.G. 445 Farbschichtdickenmessgerät

Mit dem Erichson Farbschichtdickenmessgerät kann z.B. die Schichtdicke von lackierten und beschichteten Bauteilen bestimmt werden.

 

Das Gerät funktioniert nach dem Prinzip des Keilschnittverfahrens.

Mit einem werkseitig am Gerätegehäuse arretierten Spezialmesser wird ein Schnitt durch die Beschichtungsoberfläche hindurch hergestellt. Durch die werkseitig kalibrierte spezielle Klingenform erhält der Schnitt einen V-förmigen, nach oben hin aufgeweiteten, Querriss. Dieses wiederum führt dazu, dass sich die Schnittflanken dem Betrachter im flachen Winkel zur Oberfläche hin als Projektionsfläche öffnen. Die Beschichtungsdicke ist auf diese Weise von der Oberfläche her am schrägen Anschnitt erkennbar. Präzise ablesbar wird sie durch ein im Gerät eingebautes Mikroskop mit Festbrennweite, Auflichtbeleuchtung und einer Objektiv-Skalierung, die werkseitig mit Skalenfaktoren auf den jeweiligen Schnittwinkel des Schneidemessers kalibriert wurde.

Abgelesen wird an der Skalierung. Für die unterschiedlichen Schneidemesser ist der Ablesewert mit dem angegebenen Skalenfaktor zu multiplizieren. Im vorliegenden Fall beträgt der Schnittwinkel  des Messers 5,7° und der Skalenfaktor beträgt 2 [m / Skt.]